Mein Blog, in dem sich alles um mich drehen darf...
Geschichten von mir & über mich
8.10.24
Ich glaube, ich komme grad wirklich in mir an. 😮
Schmelze in mich.
Finde wirklich Heimat in meinem Tempel.🤩
Und lasse los. Alles, was ich dachte zu sein. 🫠
6.10.24
Tag 6 meines neuen Lebens
Es beginnt mit Corona, mein neues Leben. Zurück in voller Selbstverantwortung nach 4,5 Jahren Hartz 4.
So oft habe ich mich nach Corona dafür geschämt, zuzugeben, immer noch Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Ich leiste mir meine Ent-wicklung auf Kosten der Gemeinschaft.
Ist es mir jetzt egal? Nein. Immer noch gibt es Anteile, die befürchten, Menschen zu enttäuschen. Ich kann sie einfach umarmen, die kleinen Ankes.
Und sehen, dass diese Zeit für mich lebensnotwendig war. Geführt. Ja, auch ein Segen für die Welt (auch dafür möchten sich sich einige Anteile ordentlich schämen…) Mein Herz schlägt deutlich.
In dieser Woche sehe ich den Tropfen am Fenster, den Wolken beim Ziehen & den Sternen beim Leuchten zu.
Es zeigen sich Dynamiken in unserer Beziehung. Genug Zeit, diversen Stimmen in meinem Kopf zu lauschen. Keine Ahnung, was mit diesen Dynamiken tun. Und was ist mit deinem BIZ? Hier muss doch langsam mal was passieren. Du hast keine Ahnung, wie es neu gehen soll. Mach doch einfach das, was du kannst.
Ungeduld & Zweifel melden sich, sehr alte Bekannte.
Ich kann nicht. Ich will nicht. Auch grad nicht denken. Erzwinge es nicht. Und es kommt der Zeitpunkt, zu dem in meinen Kopf sickert: Was, wenn ich gar nicht denken muss? Sondern einfach Fragen stelle? Wenn das die Aufgabe von Kontrolle ist?
Überall höre ich: einfach mal machen, geht nicht ohne tägliche Übung…bla, bla, bla.
Ich gebe mich hin. Bleibe in diesem ganzen Theater. Im Vertrauen. Lebe meinen Antreiber ein wenig im Shop aus, da gibts einiges zu tun. Was für eine Übung.
27.9.24
„Ich bin eine Enttäuschung“
Dieser Satz ist der Beginn einer recht schlaflosen Nacht. Gestern Abend ist er in meinem Kopf.
Ein Gefühl, dass ich verdammt lange kenne. Unbewusst. Gegen das ich so viele Jahre & Jahrzehnte angerannt bin. Das ich wegfressen wollte. Von dem ich mich auf so viele verschiedene Arten abzulenken versuchte.
In den letzten Wochen begegnen mir so viele Ablenkungen. Von mir & dem, was ich tief aus mir heraus in die Welt bringen möchte.
Verlockende Angebote…die Geschäftsübernahme von einem genialen Kollegen; ein Weihnachtsmarkt vor meinem Weihnachtsmarkt; die Möglichkeit, an einem Stand 2 Wochen Flaschenweine zu verkaufen.
Ja, ich kann auch Wein verkaufen. Auch wenn ich damit so gar nichts am Hut habe. Geschmacklich & geruchlich nicht. Und ein großer Teil von mir hat Angst vor angetrunkenen Menschen.
Der Liebste sagt, es wäre besser, es stünde jemand im Stand, der mitlachen kann & keine Gusche zieht.
Da bricht es auf, da zeigt es sich. Das eingeschnappte Kind in mir, das beleidigt ist.
Im Laufe des Abends wird er immer deutlicher, der Mechanismus, der mich so lange Zeit gelenkt hat. Mich in die absolute Optimierung getrieben hat.
Etwas in mir scheint überzeugt zu sein, dass ich alles können muss. Und dass ich mich doch nur noch ein klein bisschen mehr anstrengen müsste, um zu… ‚Stell dich doch nicht so an, lächel doch mal.‘ ‚Die … kann das doch auch.‘
Alles aus der tiefen Überzeugung heraus, ich bin nicht gut genug.
Ich habe mich entschieden.
Für mich. Für das Unbekannte. Für einen neuen Weg.
Ich lenke mich nicht mehr ab.
Ich bleibe. In diesem anstrengenden Prozess. Ich bleibe. Bei mir.
Ich bleibe. Mit meinen Ängsten. Mit dem Antreiber in meinem Kopf.
Ich bleibe. Im Vertrauen. Und in Verbindung. 🩵
ANkeMUTIG ✨ Priesterin des Herzens ✨
24.9.24
Nach einem guten, schönen Markt am Wochenende mit minimalem Aufbauaufwand & reichlich Glücksgefühl danach, schleicht sich fast unbemerkt mein Antreiber wieder zur Hintertür rein.
Der mich zur Arbeit animiert. Grad mit dem Liebsten Lager räumen, Regale aufbauen, Ware einräumen. Er hat mir ja auch seinen Stand zur Verfügung gestellt… 🙄
Und heute sprechen wir über mögliche Weihnachtsmärkte, bevor ich in Dierhagen aufbaue. Die Angst vor (existenzbedrohlichem) Mangel. Alte Programme. Ja, nur am Wochenende und nicht mit meinem Stand… 🙄
Mein Körper quittiert das alles mit einem - im wahrsten Sinne des Wortes - echt fetten Blähbauch.
Ich vertrage das nicht mehr.
Nicht an mich zu glauben. Daran, dass ich hier bin, um meine Gaben, Wünsche & Träume zu leben.
So verspreche ich mir in diesem Moment:
Ich gehe meinen Weg. Wohin auch immer. Ich lausche & vertraue. ✨🩵🌊
Und gehe mit den Stimmen in meinem Kopf, die mir erzählen, dass keiner braucht, was ich zu geben habe. Mit all meinen Ängsten.
So sehr Danke für diese unmissverständliche Botschaft, lieber Körper 🙏
13.9.24
Marionette
Heute gibt es viel zu fühlen. Enge & Beklemmung im Herzen, als ich einen Ort meiner Vergangenheit aufsuche.
Gleich morgens Scham. Innere Kinder, die um keinen Preis auffallen wollen. Sich für andere schämen. Den Hut mit dem Fisch abnehmen. Der Welt das zeigen wollen, was sie sehen will. Im sauberen, kehrwochengefegten Ländle. Sie haben tief verinnerlicht, dass es lebensgefährlich sein kann, aufzufallen.
Und es war es tatsächlich, nur auf eine ganz andere Art.
Ich beobachte mich neugierig. Es bekommt Raum in mir & arbeitet tief. Ich steuere nichts, will nichts, wende keine Techniken an. Lasse mich führen. Nur Liebe habe ich für sie, meine inneren Kinder, & die Ahnung, dass es viel sicherer ist, Ich zu sein.
Nein, es war definitiv nicht sicherer jemand anders sein zu wollen.
Oh, was bin ich freudig gespannt auf den Ort, an den mich dieser Prozess bringen wird.
11.9.24
Reisetag
Der Wecker klingt um 8:15, inzwischen jottseidank ein sehr seltenes Geräusch in meinem Leben. Bereits am Abend vorher ist klar, dass meine heilige Morgenzeit heute keinen Platz bekommen kann 🙄. Ich stehe auf & bin im Funktionsmodus. 12 Stunden Fahrt liegen vor uns & 2 Termine. Der Liebste ist kein Meister darin, Pläne einzuhalten. Und mag mich so verspannt gar nicht.
So ist Miss Kontrolletti ist am Start: Wohnwagen packen inkl. Klo saubermachen 💩.
Wir starten pünktlich & es entspannt sich etwas in mir.
Quer durchs Waldviertel mit seiner Klein-Felder-Wirtschaft & seinem gesunden Wald mit so vielen wundervollen Grüntönen. Vorbei an wundervollen Kraftorten.
Als ich Augen habe, die Schönheit zu sehen, holt sie mich runter, in den Genuss des Moments. Freude macht sich breit. Über die Freiheit, das Reisen, die Schönheit & die Liebe in meinem Leben. So viel Dankbarkeit in mir. Wir halten kurz & der Liebste sprudelt nur so über vor Begeisterung & steckt voller Geschichten über die Orte, die er hier schon erkundet hat.
Er führt, fährt voraus. Ich darf einfach folgen, muss nicht denken😁. Und das große schwere Gespann fahren, er fährt den PKW mit unserer Unterkunft. Es ist windig & der Wohnwagen breiter, so fährt es sich für mich viel leichter. 🙏🏼
Ein Stück an der Donau lang, durchs Mühlviertel, über die Nibelungenstraße. Am Gasthaus zur blauen Donau vorbei, das gibts wohl schon länger. Heute ist sie braun-grün. Hier ist schon Herbst, das Laub färbt sich.
Ein Tankstop, alles scheint angenehm aus der Zeit gefallen. Der alter Tankwart, das Restaurant nebenan. Der Liebste sorgt für lecker Essen & bestellt Schwammerl mit Knödel zum mitnehmen. Er weiß, wie sehr ich es liebe. Auch hausgemachte Bio-Marillenmarmelade reist jetzt mit uns.
Als ich den Strom betrachte, dieses mächtige Wasserwesen, kommt mir Khalil Gibrans Geschichte des Flusses in den Sinn, der vor Angst zittert, bevor er ins Meer fließt. Und doch ist er am Ende das Meer & verschwindet nicht darin.
So viele kleine Rinnsale, Bäche & Flüsschen werden zu immer größeren Wasserwesen, bis sie diese Stelle hier passieren. Was für ein schönes Bild für Transformation.
In Passau trennen sich unsere Wege, er fährt zu dem einen Termin & ich mach einen kleinen Abstecher zu dem entzückenden Bio-Großhandel.
Kaum kann ich ihm nicht mehr folgen, wird die Straße sehr eng & ich muss mit dem Hänger über den Bordstein…🤭 Bleibt das einzige kleine Malheur heute.
Dieser Großhandel ist ein so schönes Beispiel für Liebe zur Sache, Freude am Tun & Wertschätzung. Nicht nur die eine Mitarbeiterin ist entzückend, sie sind es alle. Inklusive Marktleiter. Alle sind entspannt & auf das Wohlergehen der Kunden ausgerichtet. Ich merke nicht mal, daß ich 1,5 Stunden dort verbringe. Herrlich, bitte viel mehr davon.
Die letzten 30 km Landstraße. Die B 19 von Aalen Richtung Schwäbisch Hall. Vor 20 Jahren habe ich in dieser Gegend ein paar Jahre gearbeitet. Ich weiß, es ist eine landschaftlich attraktive Strecke im kurvenreichen Flusstal mit Wald an den Hängen. Nur nicht im Dunkeln mit einem 14m-Gespann & irgendwas um die 5 - 6 t. Jetzt besteht der Reiz darin, anzukommen, ohne einem Tier oder dem Bordstein zu begegnen. Es gelingt & ich bin sehr froh, nach 12 Stunden gelandet zu sein.
Noch den Wohnwagen aufbocken, Strom anschließen. Dabei stellen wir gegen kurz vor 23:00 fest, dass eins unserer Kabel hin ist. 🤨Nach kurzem Hin & Her fragen wir Freunde. Sie brauchen ihres heute nicht, wir können’s uns borgen.
Angekommen.
Noch das Bett frei räumen, dann kann er endlich hinein fallen. Und ich jetzt auch. 😴
Süße Träume für euch🔮
Anke
ANkeMUTIG ✨ Priesterin des Herzens ✨
9.9.24
Da sagt der Veranstalter den Markt in Schloss Neugebäude in Wien wegen schlechten Wetters 4 Tage vorm Aufbau ab…😮
Und der Liebste organisiert gleich was Neues 😍
8.9.24
Was bin ich glücklich in diesem Moment
Königlich 👑 hab ich mich gefühlt…
als ich am Freitag an den fertig aufgebauten Stand komme… 🥰🙏. Der Liebste hat aufgebaut & ich fahre mit dem PKW vor, um einzuräumen.
Menschen, die sich freuen, dass ich nach 6 Jahren wieder da bin…
So viel Wertschätzung für meine Handarbeit…
Eben mit dem Markt fertig. Alles eingeräumt. In weniger als 4 Stunden. Für meinen Stand brauch ich 12 Stunden…
Jetzt sitze in der grillenzirpenden sommerwarmen Nachtstille des Waldviertels & entspanne ✨
Danke liebes Leben 🙏🩵
4.9.24
Und wieder war sie weg…👻
Letztes Frühjahr haben wir ihre Vorgängerin überfahren. Heute war sie wieder weg: meine Brille. Ohne Rahmen sehr leicht - auch zu verlieren.
Beim letzten Mal war ich im Inneren sofort ganz aufgeregt & wusste, da ist was faul.
Am Nachmittag wollen wir in mein Nietenparadies fahren, sie ist verschwunden. Im Inneren bin ich ganz ruhig.
Wir suchen, telefonieren… nichts.
Alles ein bisschen knapp (ist mir ja noch nie passiert…😂), morgen brauche ich sie, um ein 14 m-Gespann nach Eggenburg zum Aufbau zu fahren. Ohne Brille nicht möglich.
Ich bin zuversichtlich, weil in mir nichts aufgeregt ist.
Mein Verstand will ob des Termindrucks das Problem lösen: Optiker anrufen. Beim ersten dauert es 10 - 14 Tage. Beim 2. ist es bis morgen möglich, wenn die Sehstärke üblich ist & die Gläser vorrätig.
Also hin & ausmessen, alles sehr freundlich, kompetent & schnell. morgen um 11 kann ich sie abholen.
Als wir am Abend zurück sind, will ich nochmal im Auto suchen & trete im Gras darauf. Nur das Gestell ist ein wenig verbogen. Wir sind nicht drüber gefahren. 🙏😍
Ich bin so dankbar, dass ich mich auf mich verlassen kann.🥰
2 herrliche Erkenntnisse kommen dazu:
Meine Sehkraft hat sich im Vergleich zum letzten Jahr verbessert. 🥳🎉🥳
Und der Augeninnendruck ist - wie letztes Jahr - im Normbereich (Glaukom in der weiblichen Linie…).
So wohnt ab morgen eine 2.-Brille im PKW 🤓
Und jetzt ein bisschen das Nervensystem entspannen…😅
3.9.24
(M)Eine große Wasserliebe
Ausflug zum Weißensee, 2 Wassermenschen an Neumond unterwegs. Der höchstgelegene Badesee der Alpen. Mit Trinkwasserqualität, derzeit 24’. Unzählige Male schon hab ich versucht, die farbenprächtige Magie dieses Wasserwesens in Bildern einzufangen. Gefühlt bleibt es immer beim Versuch, es lässt sich nicht gern abbilden. Würde ihm in seiner Wandlungsfähigkeit auch nicht gerecht.
Es ist ein ganz besonderes Gefühl, hier einzutauchen. Es ist nicht dunkel, nicht schwer, es ist nicht abschreckend kalt. Es ist trotz vieler Sommertouristen freundlich, lieblich, umhüllend. Fast mütterlich warm. Still bis in seine Tiefen. Nimmt alles mit in diese Tiefen, was nicht ich bin. Ganz klar & rein. Es riecht wie eine frische Brise im Sommerwind. Bezaubernd wie seine verschiedenen Farben.
Immer & immer wieder stehe ich still staunend am Ufer, auf Stegen oder auf dem Schiff & bin so dankbar, wenn ich seine Schönheit sehen, die Stille hören & genießen kann. Sie mit jedem Atemzug in mich aufnehmen kann. Dieses einzigartige Wasserwesen & seine heilige Energie fühlen darf. Sie endlich wieder mit dem Herzen fühlen kann, nach vielen Jahrzehnten des meine Wahrnehmungen nicht für wahr nehmens.
🩵 Danke, liebes Leben 🩵
Heute mit Löschflugzeug beim Wasser aufnehmen für einen Waldbrand im Friaul… 😮
Anke
ANkeMUTIG ✨Priesterin des Herzens ✨
29.8.24
Auf dem Weg
Mit einem PKW voll Bücher, Buchhüllen, Schreibmappen, Postkarten, Muscheln & meiner Werkstatt bin ich auf dem Weg nach Österreich.
Ein wunderschöner Markt in Eggenburg von 6. - 8.9., die Woche drauf in Wien.
Spontan erleichtere ich mir mein Leben & setze mich bei meinem Liebsten an den Stand, führe Bücher binden vor. Ohne meinen Stand, das gabs noch nie. Wir improvisieren ein bisschen.
Gestern in Dierhagen abgebaut, der Abschluss mit einer herrlichen Einladung zum Essen gekrönt. Eine entspannte Nachtfahrt in die Wunder-volle Thüringer Stille. 2:22 blicke ich staunend in den Himmel, diese unendliche Zahl von Sternen. Bestelle eine Sternschnuppe, sie wird ca 8 Minuten später geliefert. Ich schlafe ganz wunderbar, starte mittags in den Süden. In einem Bio-Großmarkt darf ich mich an einer ganz herzlichen Begegnung mit der Mitarbeiterin erfreuen. Sie ist spontan von meinem Lebensstil begeistert.
Den Sonnenuntergang immer wieder im Rückspiegel, liegt der Chiemsee ganz ruhig zu meiner Linken, auf der rechten Seite die schon dunklen, leicht diesigen Berge. Sie rufen immer leichtes Unbehagen in mir hervor. Vorbei an Übersee, das Navi erzählt Märchen von Ausflügen aufs Land.
Und heute Nacht werde ich mich an einem rauschenden, klaren Bergbach nach 5 Wochen wieder in die Arme meines Liebsten schmiegen.
Mein Leben. Ich liebe es. Und mein Leben liebt mich. 🤩💗
Anke
ANkeMUTIG✨Priesterin des Herzens✨
19.8.24
Es begab sich in der Vollmondnacht zu Dierhagen …
„Ich habe einen Traum“
Es fehlt ein kleines, wichtiges Stück…
„…Eine Welt, in der wir keine Mauern um unsere Herzen brauchen, um uns vor Verletzung zu schützen. Hinter denen so viel von uns stirbt.
Eine Welt, in der sich keiner gänzlich gegen seine Form bis zur Unkenntlichkeit anpassen muss, um vermeintlich zu passen.
Eine Welt, in der wir uns nicht abschneiden & zurücknehmen müssen & davon krank werden. …“
Der ganze Text folgt…
Anke
✨Priesterin des Herzens✨
14.8.24
Seit Jahren sammle ich die Kippen auf dem Parkplatz vor unserem Mittelaltermarkt (in Dierhagen) auf. Besonders nach dem traditionellen Tonnenabschlagen auf diesem Platz gibts da viel zu tun.
Heute fällt mir auf:
Ich möchte nicht mehr missionieren.
Ich verurteile nicht mehr.
Ich möchte nicht mehr, dass jeder endlich kapiert, wie umweltschädlich das ist, wie es unser Grundwasser vergiftet.
Ich tue es nicht mehr, weil es mich ankotzt. Konsequent nur, wenn ich es aus Liebe tue. Wenn ich keine Lust habe, lasse ich es & bin völlig in Frieden damit.
Es ist so viel weniger klugscheißen, besser wissen & mich über andere stellen. Es ist so viel weniger Kampf & Krieg.
Es ist einfach mein Beitrag. Mama Erde freut sich so sehr über meine Liebe. Und mein Körper auch: Leber, Pankreas, Darm.
Anke 💗
✨ Priesterin des Herzens ✨
12.8.24
In den letzten Tagen ist es nochmal so richtig in meinem Verstand angekommen:
Ich lebe hier den Traum meiner Jugend.
Schon immer träumte ich mich gern in andere Welten… speziell als Teenager, der in der Aussichtslosigkeit, Tristesse, dem Misstrauen, der Halt- & Hilflosigkeit des Gera der frühen 90iger lange zu ersticken drohte.
Auf Mittelaltermärkten fand ich etwas lang vermisstes:
Menschen mit Träumen. Begeisterung. Phantasie. Kreativität. Menschen, die liebten, was sie taten & davon lebten. Menschen, die so grundverschieden waren & doch fand jeder seinen Platz in dieser Gemeinschaft. Ein Zusammenklang, der mich berauschte. Nicht immer harmonisch & doch immer einzigartig. Sie waren anders. Lebten & feierten es.
Ein Sehnsuchtsort.
Und heute darf ich Teil davon sein & Menschen in meine Welt entführen. Das Herz voll Liebe & den Kopf endlich wieder voll Träume 🥹🙏🩵🌊
3.8.24
🤩 Danke für diese so treffenden Worte 🙏, ich könnte mein Erleben nicht besser ausdrücken. Deswegen bin ich hier 🩵
Patrick, ein Stammgast:
Mittelalterspektakel "Minnesang & Ritterspiel"
Ein Platz, wo der Alltag wie ein fernes Echo verschwindet, wo jede Sekunde magisch ist und unvergessliche Erinnerungen entstehen. Ein Ort, der nicht nur Herzen öffnet, sondern Seelen verbindet. Hier begegnet man Menschen, die das Leben bereichern, und schließt Freundschaften, die einen tief berühren. Ein Ort, der wie ein Schatz in meinem Herzen wohnt, der immer da ist, auch wenn ich weit entfernt bin. Ein Zufluchtsort, der mich umarmt, selbst wenn ich ihn nur in Gedanken besuche.
28.7.24
Gestern kommt eine Frau auf meinen Stand zu, die Mitarbeiterin eines Kollegen. Sie sagt „Ich hatte gehofft, der Buchstand wäre nicht da.“
Ich frage leise mit Stirnrunzeln, warum sie sowas hofft. Sie geht.
Hier auf meinem Lieblingsmarkt mit so vielen Lieblingsmenschen.
An dieser kleinen Anekdote kann ich wieder ermessen, wieviele Schritte ich gegangen bin.
Ich fühle. Das Kind in mir, das sich ungewollt fühlt. Ich nehme es zu mir, in meine Arme.
Ich lasse ihre Geschichte bei ihr. Ich versuche nicht, es zu verstehen. Ein kleiner verletzter Anteil von mir möchte heute nachtreten. Auch den fühle ich. Und nehme ihn in den Arm.
Ich zweifle nicht mehr an mir, meiner Existenzberechtigung. Nicht mehr daran, gewollt zu sein.
Ich bin.
Danke. Danke. Danke. 🙏🏼
22.7.24
Nachdem ich heute mehrere Stunden auf dem drögen Amtsschimmel geritten bin, war es eben unbedingt erforderlich, am Strand lang zu hüpfen. Den Wind alles durchpusten zu lassen. Was für eine vieltönige Erleichterung, meine Füße genussvoll in den Sand gleiten zu lassen. Das Leben ist herrlich…🤩🌊❤️🏖🥳🙏🏼
18.7.24
SIE IST WIEDER DAHAAAAA... 🥳🙏❤️
In meiner heiligen Morgenzeit steht sie plötzlich vor mir: Das Kind mit dem Kopf voller Träume & dem Herzen voll Liebe.
Unwillig zieht sich sie die unglaublich vielen übergestülpten ‚Das geht nicht‘ vom Kopf. Steht mit all ihrer hüpfigen & strahlenden Freude am Leben vor mir.
Und ein großer ernster Teil von mir löst sich in Tränen auf. Endlich.
Das nenne ich mal eine Befreiung. so tief dankbar...🙏🙏🙏
17.7.24
Die Botschaft der Brombeere heute für mich:
Wachstum kann richtig schnell gehen😍
15.7.24
Gestern unterhielt ich mich mit einer Frau am Stand, Stammgast seit vielen Jahren. Sie kommt zu uns auf den Markt, um sich zu entspannen, um runterzukommen von der Welt. Die Seelenruhe, mit der sie sich alles ansah, rührt mich noch heute.
Am Ende des Gesprächs bringt sie die Sprache auf den ‚Kessel Buntes‘ im letzten Jahr, eine Veranstaltung der Marktleute. Jeder singt, tanzt, trägt vor, was er möchte.
Mein erster Auftritt auf einer Bühne, aus einem Impuls heraus. Meine Anmeldung einen Tag zuvor, der Text in der darauffolgenden Nacht entstanden. Alles im höchsten Maße aufregend, beängstigend, neu, abenteuerlich. Und doch so klar & unausweichlich. Ich muss es tun, egal mit wieviel Angst.
Sie ist noch immer so berührt von der Geschichte meines inneren Kindes, dass sie Tränen in den Augen hat. Ich staune. Bauklötze. Das ich einen so tiefen Eindruck zu hinterlassen imstande bin, unterschätzen viele Teile von mir immer & immer wieder.
Sie hätte nicht besser gewählt sein können, diese Bühne. Die Begleitung. Danke Manuel Noll für deinen Rat, deine Unterstützung, dein Spiel & deine beruhigende Präsenz.
Ich würde die Geschichte heute so nicht mehr erzählen. Die Moral der Geschicht sehr wohl. Daran wird mir grad so deutlich, welchen Weg ich seit dem gegangen bin. Und ich möchte ihn ehren, diesen Weg. Alle Etappen. Ich möchte mich & alle meine Anteile ehren, dass ich ihn gegangen bin. Ebenso wie die Menschen, die mich begleiten.
Als die Veranstaltung endet, stehen wir (fast) alle auf der Bühne.
Da, wo wir hingehören. Auf unsere Bühne. Jeder einzelne mit seinen Gaben.
Ich habe noch immer wiederkehrende Gänsehautschauer, wenn ich daran denke.
Danke, liebes Leben, daß Du mich immer wieder an meinen Platz stellst. In dieser Seelenfamilie.
Danke so sehr an alle fleißigen Hände, die diese Bühne seit 21 Jahren immer wieder aufbauen.
Danke an euch alle, die diese kleine andere Welt leben.
Danke so sehr, liebe Nadin Ruck, dass du den - gewichtigen - Hut für dein Königinreich jedes Jahr aufs Neue wieder aufsetzt.
Danke, Danke, Danke.
Ich liebe euch.
(Mein Beitrag zum Mädchenkaffee heute…🥂)
9.7.24
Nachdem ich ihr das Lederbuch geschickt habe, schickt sie mir eine so schöne Nachricht: „Auf den Bildern sind sie schon schön. Aber wenn man es in der Hand hält, dieses Leder ist ein Traum. So geschmeidig…ich hab mich so gefreut gestern Abend, wie sich das anfühlt…“ #journals, #habdmadewithlove, #reisetagebuch, #mittelaltermarkt
7.7.24
Ja ❤️ auch in diesem Jahr...
5.7. - 25.8.24
Erinnerung an 2023:
Ich bin eine Träumerin. Schon immer.
Ich liebe es, wenn Menschen mit Worten in mir romantische Bilder & wundervolle Landschaften erschaffen können.
Soweit ich mich zurück erinnern kann, haben mich romantische Dinge & Worte zum Träumen inspiriert. Von einer Welt, die Liebe ist & an das Gute im Menschen glaubt. In der die Menschen genug & richtig sind, wie sie sind. Einzigartig, unverwechselbar. In der die Menschen das tun, was ihnen am meisten Freude macht, was sie am besten können. In der sie ihre ganz eigene Gabe in die Welt bringen. In der die Menschen darauf vertrauen, genährt & versorgt zu sein. Und in Frieden miteinander leben. Sich unterstützen. In Gemeinschaften, die ihre Einzigartigkeit zum Ausdruck bringen.
Ich wollte immer ein Geschenk für diese Welt sein. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum ich einen mobilen Geschenkeladen betreibe. Wie es mir entspricht, ist das kein Allerweltsladen. Er ist unverwechselbar Ich. Klein, fein, voll bis unters Dach mit meiner Liebe, meinem Herzblut & meiner kindlichen Freude am Gestalten. Es will in ganz unterschiedlicher Form in die Welt. Auch genau so, wie du wünschst.
In einer unverwechselbaren Gemeinschaft von Herzensmenschen. Die all ihr Können, ihren Idealismus, ihr Herzblut, ihren Zauber, ihre Liebe & ihre Begeisterung, ihren Schweiß & ihre Tränen in einen 6wöchigen Mittelaltermarkt stecken. Euch entführen in eine entschleunigte, Wunder-volle lebensfrohe Welt, die so anders ist.
Ihr findet uns vom 7.7.23 - 20.8.23 an einem der schönsten Orte in meiner Welt:
Dierhagen auf der Halbinsel Fischland/Darß. Das Land zwischen den Wassern.
Täglich von 17 - 23 Uhr außer Montags.
Ab heute entführen wir euch in unsere Magie, wenn ihr mögt...
6.7.24
Ein kunterbunter Wettermix begrüßt uns am Eröffnungstag…
und segensreiche, tiefe Gespräche mit schönen, wetterfesten Menschen 😍🙏🏼😇
In meinem Stand finden sich noch so viel mehr Schönheiten als in meinem Shop. Die Atmosphäre ist so besonders. Alles voll Liebe. Und Präsenz - mit allem, was ich bin.
Ein bisschen mehr als 7 Wochen findet ihr und im zauberhaften Dierhagen 🌊🌞🏖
3.7.24
2. Aufbautag auf meinem Lieblingsmarkt. Ein Meer von Wildblumen im Rücken, den Wind im Gesicht. Wunder-volle Menschen.
Ich fühle keinen Stress. Mir tut nichts weh. Ich bemühe abends nicht mal mein selbst kredenztes Muskelwohlöl & habe doch keinen Muskelkater. Die Fingerchen sind (fast😬) heile. Irgendwas mache ich wohl richtig. Wenn ich nach meinem Rhythmus sein & arbeiten darf, kann ich ohne Druck extrem produktiv & effektiv sein, absichtslos. So sehr, dass ich heute nach getaner Arbeit noch ganz freiwillig neue Produkte vorbereite.
Mit so vielen liebsten Menschen darf ich 2 Monate an einem der schönsten Orte meiner Welt verbringen & Geld verdienen. Das ist solch ein Segen. 😇
Seit 20 Jahren bin ich hier, seit 2011 mit meinem Stand.
Und bin jedes Jahr aufs Neue fasziniert, wie schön, liebevoll & anders diese Welt ist, die wir hier gemeinsam für euch und uns aufbauen. Mein Sommermärchen.
Ich bin so dankbar für diesen Idealismus, den Enthusiasmus & das Miteinander.
Ab Freitag, 5.7. findet ihr uns auf dem Mittelaltermarkt in Dierhagen. Fast unendliche 7 Wochen bis 25.8.24.
Sommer, Sonne, Strand. Ich freu mich auf eine geile Zeit. 🤩🌊❤️
23.6.24
8 Jahre.
Heute sind wir andere Menschen.
Näher als je zuvor.
Wir wachsen uns.
So tief verbunden wie am ersten Tag.
Teufels Küche.
In tiefster Dankbarkeit blicke ich aufs Meer.
850 km trennen uns nur scheinbar.
Er. Ich. Wir.
Erinnerung an 2023:
Die Magie einer Begegnung
Vor 7 Jahren tue ich etwas ganz Neues und fahre zwischen 2 Märkten einen sehr besonderen Kollegen besuchen. Ich traf ihn 2 Wochen zuvor auf einem Markt das erste Mal & lese während unseres ersten längeren Gesprächs in seinen Augen, dass ich Ich sein darf. Ich bin noch in einer anderen Beziehung. Also bin ich anfangs zurückhaltend, will nicht zu viel versprechen.
Während eines Spaziergangs durch einen herrlich urigen Wald gemeinsames Staunen. Vorsichtiges Annähern, eine Berührung der Fingerspitzen. Sofort ein nicht-wieder-loslassen-wollen. Die Hände immer aneinander, ineinander. Die Berührung ist so zärtlich, voller Liebe und niemals banal. Ein Versprechen von Halt, Tiefe, mich-aufgehoben-fühlen. Und es ist plötzlich ganz klar: Ich werde meinen bisherigen Partner nie wieder berühren können.
Außergewöhnlich intensive Momente, wenn wir uns tief in die Augen sehen. So viel herzliches Lachen, das ist schon soo lange her… Nach ein paar Stunden ein unglaublich vertrautes Gefühl, lange vermisste Geborgenheit. Ist Freiheit in der Umarmung möglich? Mir eröffnen sich ganz neue Horizonte…
An einem seiner liebsten Orte - der Teufelsküche - wunderbar klares, türkisfarbenes Wasser. Mich bewegen so starke Gefühle, dass ich sie nicht in Worte fassen kann. Nur mit dem Körper ausdrücken. Auf einer Kiesinsel im Flussbett sitzen wir uns nackt gegenüber und lauschen dem Plätschern des Wassers. Sonnenbeschienen, tief in den Augen des Anderen. In diesem Moment kann ich zum ersten Mal meine ganze Schönheit in diesen zauberhaften, liebevollen Augen erkennen. Das Bedürfnis, uns so nah zu sein, wie es möglich ist. Nicht nur körperlich. Ein starkes inneres Beben bei uns beiden, dessen Erzittern uns mitten ins Herz trifft. Unsere Seelen haben Verbindung aufgenommen, miteinander und mit dem Universum in seiner ganzen Magie. Eine Erkenntnis aus der Tiefe meiner Seele, dass ich in diesem Moment die Wolfsfrau geworden bin und Verbindung zu meiner Intuition und zur Weisheit der Welt aufgenommen habe. Eine so zauberhafte Energie um uns herum. Er hatte das Gefühl, durch die Bäume gehen zu können wie der Wind.
Noch eine Stunde später stehen wir im Bioladen so herrlich neben uns und strahlen unser Glück eimerweise aus.
21.6.24
10 Uhr morgens. Ich sitze in einem spannenden Seminar. Eigentlich noch nicht meine Zeit.
Als ich gebeten werde, Fragen zu beantworten, ergreift mich dieses altbekannte Gefühl. Angst. Ich fühle mich gefangen. In mir. Wie zugeschnürt.
Ein Teil von mir findet die Fragen spannend & möchte mitmachen. Fängt an zu tippen.
Ein anderer Teil löscht es wieder aus dem Chat. Das Kind, das schon immer alles falsch gemacht hat. Das Kind, das belehrt werden muss. Das Schulkind, das verlacht wird.
Was, wenn ich etwas Falsches sage? Was, wenn alle denken, ich bin dumm? Was, wenn ich ausgelacht werde? Vielleicht auch still & heimlich hinter vorgehaltener Hand? Was, wenn meine Wahrheit keinen Platz hat? Was, wenn ich so nicht dazugehören darf?
So vieles in mir erklärt meine Antwort falsch, bevor ich sie gegeben habe.
Wie ein roter Faden ziehen sich die Momente durch meine Kindheit, in denen ich mit gesenktem Blick & heißer Schamesröte im Gesicht vor Autoritätspersonen stehe. Ausgeliefert.
In denen ich mir wünsche, auf der Stelle im Boden zu versinken. In denen ich nicht das vermeintlich Richtige sage. Mich verhasple. In denen ich verurteilt & getadelt werde. In denen mich keiner sieht oder nach dem ‚Warum‘ fragt.
So kommt eine eisige Stille in mein Leben. Sie erscheint mir als einzig möglicher Schutzwall. Mich so unhörbar & unsichtbar wie möglich machen. Mich ganz nach hinten zu setzen & hinter den Schülern vor mir zu verstecken. Bloß nicht auffallen.
Heute nehme ich das Schulkind in den Arm. Auch die Kindergartenkinder… und schenke ihnen all die Liebe, die sie sich so sehr wünschen. Ich heiße sie willkommen in all ihren Facetten. Mit ihrem Bedürfnis, lieber nicht aufzufallen & ganz leise auf Zehenspitzen über den Flur zu gehen. Mit dem Bedürfnis, allein zu sein.
Und je mehr sie damit da sein & sich zeigen dürfen, desto mehr trauen sie sich beim nächsten Mal. Desto mehr kann ich mit meiner Angst gehen. Desto mehr entspanne ich mich in mich.
Dafür bin ich hier. Für die Liebe. Alle Anteile willkommen zu heißen. Fragen zu stellen. Ihre Wahrheit zu erforschen. Einzutauchen in ihre Welt.
So wie ich es sehr liebe, mit den Füßen in den warmen Sand zu tauchen, ihn zwischen meinen Zehen zu spüren.
17.6.24
Der gefühllose Raum in mir
Seit Tagen bin ich immer wieder da. Erforsche ihn, mich. Mich in ihm. Diesen großen Raum in mir, der so gleichförmig, frostig & eintönig ist. Ich messe ihn aus, Schritt für Schritt.
Nachdem meine Wut & meine Tränen im Austausch mit dem mir vertrautesten Menschen keinen Platz bekamen, sich wie gewöhnlich mit Vernunftargumenten totschlagen ließen, habe ich ihn letzte Woche betreten. Warum? Der Schmerz war zu groß.
Was ist das, was mich nicht fühlen lässt? Was ist das, was mich so tief in mich zurückziehen lässt?
Emotional erlebtes Ausgeliefert Sein. Eine Last sein.
Dieses totale Abschneiden von mir & von der Welt war der einzige Weg, den meine inneren Kinder vor vielen Jahren fanden, nicht zugrunde zu gehen am nicht Fühlen dürfen. Am nicht gesehen werden. Um nicht daran zu zerbrechen, dass meine emotionale Wahrheit keinen Platz bekam. Auch in meinem Erleben gehalten & geliebt zu werden.
Dieser Raum. Die Innenansicht eines Gefängnisses. Ich kann nichts spüren. Mich nicht, das Leben nicht. Keine wirkliche Freude im Herzen, keine Wut, keine Lust. Ich sah den anderen beim Leben zu. eingefroren. Reaktionsunfähig.
Meine innere Mucki-Bude. In der ich trainiert habe, weniger empfindsam zu sein. Weniger Ich. Damit der Schmerz endlich aufhört. In der ich mich versuchte abzuhärten gegen die Lieblosigkeit der Welt. Mein Traumaraum.
Was also damit tun?, fragt mein Kopf.
Nichts. Ich bleibe einfach da. Auch entgegen der Meinung meines inneren Richters. Der meint, das geht schon viel zu lang. Es sei bedrohlich, nichts gegen diese Apathie zu tun.
Ich setze mich in die Mitte des Raums. Eine Reihe schweigender, tief verletzter Kinder setzt sich mit dem Rücken zu mir & lehnt sich an. Ein apathisches Baby, ich nehme es in meine Arme. Es wünscht sich nur Nähe. Nichts weiter. Mir kommen die Tränen.
Heute spüre ich, hier wohnt auch mein Schweigen. Kein gutes Schweigen, es ist kalt. Bitter. Verzweifelt. Enttäuscht. Abgeschnitten.
Als ich den Raum betrete, hocken sie mit hängenden Köpfen, meine inneren Kinder, ein paar lenken sich ab. Ich schenke ihnen mein Mitgefühl, meine Liebe. Langsam kriechen sie auf mich zu, kuscheln ein bisschen. Suchen Verbindung. Es ist sicher für sie dort.
Was brauchen sie, um den Raum zu verlassen? ‚Vertrauen‘, sagen sie. Und sie fragen, wie das denn nun geht mit dem Vertrauen in sich selbst?
‚Ich weiß es nicht‘, sage ich ehrlich. ‚Ich habe so eine Ahnung, das wir es nur im Probieren rausfinden können. Einen kleinen Schritt nach dem anderen gehen. Und zu allererst gehen wir barfuß in den Garten auf die Schaukel.‘ Da sind sie immer alle dabei...😄
❤️
Mein Raum für dich:
1 Stunde mit mir.
Ich sehe dich, ich fühle dich, ich nehme wahr. Ich stelle Fragen, wenn du möchtest. Oder du bist mit deiner ganzen Wahrheit einfach da.
Der Energieausgleich 8 8,-
Meld dich gern per PN, wenn es dich ruft.
❤️
9.6.24
Quelle
Mein Trinkwasser ist alle. Hier kann ich nicht zum Hahn gehen & welches zapfen. Zum Einen, weil ich keinen Wasserhahn habe, hier ohne Wasserversorgung wohne. Zum Anderen, weil das Leitungswasser an diesem idyllischen Fleckchen Erde aus Behältern kommt & nicht nur widerlich schmeckt, sondern auch sehr nach Schwimmbad riecht.
So unternehme ich, mit dem Zug angereist, einen Spaziergang zur nächsten Quelle. Durch Wald, an einem Feld vorbei in der Thüringer Hügellandschaft, die ich so liebe.
Was für eine Fülle umgibt mich❣️ Allerorts blühende Pflanzen duften in ihrer ganz eigenen Mischung nach frühem Sommer. Verheißungsvoll. Der herrliche Geruch trocknendes Heus. Schmetterlinge im Paartanz. Ein unabsehbar großes Feld mit blühenden Kornblumen ist ein einziges Sumsegebrum. Eine kleine Kreuzspinne webt geschäftig ihr Netz. Vögel im zauberhaften Gesangs-Austausch. Das Rauschen der Blätter im Wind. Manchmal dem regen Flugverkehr für einen Moment im Weg. Grillenzirpen. So viele Farben. Sonne & Wind auf der Haut.
An der Quelle, dem eiskalten Nass, kündet mir zu blühen beginnendes Mädesüß mit seinem schweren Duft von seiner Heilkraft. Und von der schier endlos scheinenden, vor mir liegenden Sommerzeit.
Ich nehme den schönsten Weg, nicht den Kürzesten. Ich gönne mir Pausen, wann immer ich will. Gehe einen kleinen Umweg zu einer Bank.
Konnte ich es immer sehen? So tun? Nein. Die meiste Zeit, die ich hier verbrachte, trieb ich mich im Optimierungswahn vor mir her. Abgetrennt.
Jetzt genieße ich die Schönheit dieses Augenblicks. Entschleunigt. Verbunden. Teil dieser Fülle. Reich beschenkt. So dankbar. Lebensfreudig. Demütig angesichts dieses Universums.
Ich bin.
Ein Lächeln im Gesicht 🌺
1.6.24
Mein Geschenk zum Kindertag
Seit Tagen fordern mich tiefe Prozesse sehr heraus. Immer wieder begegnet mir auch ein tieftrauriges, lebensmüdes kleines Kind 🥺 in mir, das einfach nicht versteht, warum sie so, wie sie ist, nicht Willkommen ist. Ich kenne es lange.
Wie lange habe ich versucht, sie zu erziehen. Beschwichtigen. Sie weniger zu machen. Ihr ein schlechtes Gewissen zu machen. Ihr gebrochenes Herz wegzuessen. Wegzuarbeiten. Sie mit Erdbeermilch zu locken, doch auf dieser Welt zu bleiben. Sie zu heilen.
Sie will das alles nicht. Heute wünscht sie sich, einfach sterben zu dürfen. 😱 Sie ist hier schlicht am falschen Platz.
Mir begegnen alle(?) meine Bewertungen auf freiwillig sterben. Meine Angst vorm Loslassen. Vor Kontrollverlust. Was kommt danach?
Als ich in der Ostsee stehe & um Hilfe bitte, kann mich nicht mehr halten. Gleichzeitig die Frage in meinem Kopf: Muss ich mich denn halten? Kann ich das Loslassen einfach zulassen? Den Wechsel der Form? Meinen Widerstand endlich aufgeben? Auch wenn ich keine Ahnung habe, was passiert?
Wieder zurück, legen wir uns zum Sterben ins Bett. Ich halte sie von hinten im Arm & lass einfach geschehen, was geschehen möchte. Nein, sie schläft nicht einfach ein. Wir lassen uns ins Bodenlose fallen. Ins Nichts. Ins Unbekannte.
Danach fühle ich mich leer. Und doch irgendwie freier.
Später kommt Trauer. Als ich sie vor meinem inneren Auge in ihrer ganzen Schönheit am Boden hocken sehe, steigen heiße Tränen in mir auf.
Ich hab noch immer keine Ahnung, wo mich das hinführt. Und doch fühlt es sich gut an, meinen Impulsen zu folgen.
(Haftungsausschluss-Bla bla…ich spreche hier nur von mir, rege nicht zur Nachahmung an & bitte von Rettungsangeboten aller Art abzusehen)
29.5.24
Heute morgen steht es vor mir.
Nach vielen Stunden Rückenschmerzen bin ich bereit, zuzuhören.
Es ist ein Kindergartenkind. Oder Anfang Schule. Es sieht unwillig zu Boden, scharrt mit dem Schuh im Dreck. Trotzig. Voller Unmut. Und voller Angst & Schuld.
Es möchte so gern stampfen & toben, vielleicht auch schreien. Auch nur die Hände in die Hosentaschen stecken.
Und es hat doch vor langer Zeit gelernt, dass alles noch schlimmer macht. Das Schreien nicht hilft. Schon Augenrollen unangenehme Folgen hat. Wütend sein ist böse. So lässt es alles über sich ergehen, dann ist es schneller vorbei & es kann sich verstecken vor dieser Welt.
Es will nur seine Ruhe. ‚Ich will das nicht. Macht euren Scheiß allein‘, denkt es.
Das Kind, dessen Wille immer & immer wieder gebrochen wurde.
Dem immer wieder gesagt wurde, dass nicht richtig ist, was es tut. Das so tief gelernt hat, dass nichts gut genug ist. Dass es dumm ist. Belehrt werden muss.
Alles, was in seinem Tempo natürlich aus ihm kommt, alles Schöne, worüber es sich freut, ist nichts wert. Zu wenig, bringt nichts, es müsste schon viel mehr & viel weiter sein.
Es muss gezwungen werden auf den Weg der Anderen. Immer und immer wieder. So lernt es sehr gut, so zu tun als ob.
Und sich darüber hinaus mit seinen wahren Wünschen & Träumen dahin zurückzuziehen, wo es sicher ist. Ins sorgfältig verschlossene Herz.
Ich frage, was es grad braucht. Es sieht mich mit hundert Fragezeichen im Kopf an. So eine Frage hat es noch nie gehört. Es will einfach sein dürfen wie es grad ist. Wutig, laut, unangenehm, anstrengend...echt.
Jetzt darf es. Für den Moment ist die größte Ladung schon verraucht...
Doch am Abend darf es nochmal toben in seinem Schmerz.
Es darf sein. Ich liebe es & tröste es & erkenne es an. Dann kann es auch sein Herz öffnen. Es möchte nur geliebt werden, wie es ist & dazu gehören.
So viele Schlüssel...
3 Regenbögen schenkt mir das Universum heute, die ich bestaune.
Es ist gut. Es ist einfach gut, wie es ist. Auch mitten im Zweifel & im Schmerz. Irgendetwas wird mich auffangen. Ein Weg wird sich zeigen.
25.5.24
Botschaft von Mama Erde:
Da ist so viel Schmerz (in euch). Ihr müsst ihn nicht tragen.
Liebt ihn und er wird sich wandeln.
23.5.24
Ich bin wieder da.
Zu Hause. Das Wort ist immer in mir, wenn ich auf meine geliebte Halbinsel Fischland/Darss zurückkehre. Das schmale Land zwischen den Wassern. Auf der einen Seite die Ostsee & auf der anderen Seite der Bodden.
Ein so herzliches Willkommen.
Ein kleiner Ausflug mit dem Rad. Blühende Wiesen. Im Licht glänzende Silberweiden. Der Duft von windflüchtenden Kiefern, Heckenrosen, blühenden Bäumen & Salzwasser.
Ausatmen. Eine Woche Enge, Lärm, Geschwindigkeit & den Dreck der Stadt.
Hier atmet mein Körper ganz tief auf. Den Strand habe ich grad fast für mich allein. Dem beständigen Rauschen lauschen. Und endlich wieder auf meine geliebte Horizontlinie schauen. An diesem Übergang sitzen. Mein Ort.
Der verheißungsvolle Duft eines Wunder-vollen Sommers löst kribbelnde Vorfreude aus.
Wenn ihr auch Zeit an diesem zauberhaften Ort verbringen wollt, Ulli vermietet Haus Tsingtau. Steht direkt auf der Düne. Es ist einfach nicht möglich, näher am Wasser zu wohnen... zu finden bei Google & auf Airbnb
17.5.24
Bei diesem Aufbau ist es wirklich, wirklich in mir gelandet. Ich bin wertvoll, weil ich bin. Ich muss es mir nicht verdienen.
Wie viele Jahre & Jahrzehnte hab ich Last & Schwere des Daseins gelebt. Arbeit muss schwer sein. Wer es sich leicht macht, ist ein Dünnbrettbohrer. Beweisen müssen. Ich kann das allein. Mich durch schwere Arbeit zu einem guten Menschen machen. Wenn ich mir schon erlaube, anders zu leben, muss es wenigstens schwer sein…
Im Außen messbar an einem Stand, der zu Hochzeiten 2,5 Tonnen wog. Jetzt wohl um die 1,5 t. Den ich - natürlich - allein aufbaue. War ich so lange so stolz drauf. Die große Starke.
Das System ist soweit auf 1 Person optimiert, damit ich bloß keine Hilfe annehmen muss. 2019 hab ich mir beim Abbau die Rippe gebrochen, weil ich keine Hilfe annehmen konnte. 🤯 Was für eine gequirlte Sche***
Diesmal merke ich sehr deutlich: das ist alt. Das bin nicht mehr ich. Und mein Körper atmet ganz, ganz tief auf.
Und heute ich möchte bei ihm bedanken. Für seine Loyalität. Nahezu unglaublich, wie er das jahrzehntelang kompensieren konnte ohne größere Baustellen. Ich war wirklich nicht gut zu ihm. Hatte so viel auszusetzen. Und war gar nicht mit ihm.
Danke, lieber Körper. 🙏🏼 Du bist ein so unfassbares Wunderwerk. Ich liebe & ehre Dich sehr. ❤️ Mein wundervoller Tempel, der mit all diese zauberhaften, sinnlichen Erfahrungen auf dieser Welt möglich macht.
29.4.24
Abendspaziergang
Ich öffne die Tür & mich empfängt frühlingshaft berauschender Duft blühender Bäume. Ein fröhliches Vogelkonzert.
Ein kleines Stück durch den Wald, vorbei an hellgrünen Fichtenwipfeln. Dann empfängt mich die blühende Streuobstwiese. Voller schönster Pusteblumen. Barfuß durch das satte Gras.
Abendhimmel. Mein geliebter Blick aufs Dörfchen. Ein Reh flieht in den Wald. Grillenzirpen am Bächlein lässt den Sommer ahnen.
Fülle. Lebensfreude. Zauberhaft beredte Stille.
Ich bin mittendrin. Im Moment. Im Wunder.
29.4.24
Einblick in meine Werkstatt Teil 2:
Papier falten, Papier & Kork lochen & nähen. Alles ‚zu Fuß‘.
Während ich falte & den Vögeln lausche, ist es ganz klar & deutlich da: Genau so möchte ich arbeiten. Von Hand, ohne Lärm & hektisches Getriebensein von einer Maschine. Mit einem Minimum an Unterstützung. Meinen Seelenfrieden & meine Liebe in euer Buch weben. Im Einklang.
Der BWLer in mir ist wieder mal auf den Barrikaden. Das müsste optimiert & automatisiert werden. So kann das doch nicht funktionieren. Wie soll das reichen, um mich zu versorgen?
8 Jahre lang habe ich mich bis auf den letzten Millimeter optimiert. Alles bis aufs letzte getaktet, jede Bewegung. An den Radionachrichten eines Kultursenders habe ich in Echtzeit überprüft, ob ich noch im Plan & damit gut genug bin. 🤮
Diesen Weg habe ich ziemlich radikal verlassen, um meiner Gesundheit Willen.
(sollte jemand eine Papierfaltmaschine brauchen, schreib mir…😬😅)
So sind meine Bücher teurer, ja. Und ganz besonders. Offen für eure natürliche Schönheit.
Auch wenn mein Verstand keine Lösung hat, wie ich mich so versorgen können soll, weiß ich doch, das nur dieser Weg meiner sein kann. So gehe ich mit dieser Angst meinen Weg.
Denn: Bücher ohne Liebe gibt es schon genug. ❤️ Frei nach Bettina Wegener
24.4.24
Initiation zur Erdhüterin
Mein Altar ist simpel & minimalistisch. Auf den Punkt. Wie mein Wesen. Ich bin wie ein handverlesener Wein. Wildblumen. Gelb. Mein großes Licht. Die Symbole: die Schlangenbewegung, die Wasserbewegung, die göttliche innere Matrix, die DNA. Die Orakelkarten: den Geist der Erde, die Selbsterkenntnis & die Ermächtigung.
Da waren zwei Bilder mit inneren Kindern: zum einen wie gefangen sein, unglaublich schwere Last & so viel Freude, Liebe, Leichtigkeit.
Sie hat so viel freigegeben, vor allem, was ich für meine Ahnenlinie getragen habe, um es zu lösen. Die klare Botschaft: Ich darf die Energie meiner Urahnen freigeben. Ich darf das Kellerfenster öffnen & diese alte Ahnenenergie freilassen. So wie sich diese Schleier um mich lüften, zeigt sich meine Essenz. Sie hat am ganzen Körper Gänsehaut. So mächtig, so kraftvoll, so aufgerichtet, so wissend, so bestimmt. Meine innere Königin. So unkontrollierbar & humorvoll, ein tiefes Lachen mitten aus dem Schoß.
Sie spürt die Schultern. Der Ursprung einer Schuldliegt in einem früheren Leben als Königin. Weggesperrt vom Maskulin, weil meine Macht so groß & beängstigend war. So bin ich untergetaucht. In dieses Verließ reicht mir Maria Magdalena ihre Hand durch die Gitter. ‚Dir ist jetzt vergeben. Es war nicht deine Schuld. Sei nun erlöst von der Bürde, die du getragen hast.‘ sie trägt einen Schlüssel, mit dem sie mein Verließ aufschließt. Ich schaue, ob es wirklich wahr ist, ob ich das wirklich darf & schuldlos bin. Sie nickt, nimmt meine Hand führt mich ins Licht auf eine Wiese.
Ich war weit ausgebreitet auf der Wiese, Maria Magdalena bei mir & es floss so viel Altes ab. Die Meeresenergie zeigt sich. Die mit dem Meer spricht. Ganz viel Wasser, ganz viel Liebe. Als ob dieses Meer aus unzähligen Kristallen besteht & sie mich & mein Feld reinigen.
Entlang meiner Wirbelsäule lösten sich alte Energieblasen & meine göttliche DNA hat sich mehr & mehr freigelegt. Ganz viel Schmerz & Ängst flossen ab, darunter bildete sich ein unfassbar schöner Juwel heraus, einzigartig schön. Dieser Juwel: bin ich. Ich bin hier, um diese kristalline Frequenz der Erde & meiner Seele nach außen zu strahlen.
Maria Magdalena ist wie eine Schwester für mich. Sie hat meinen Kopf gehalten & gestreichelt. Und mich unterstützt, ganz viele alte Gedankenmuster zu befreien, zu entlassen. Eine so schöne, selbstverständliche Verbindung zwischen uns. So bekannt, so vertraut. Sie sagt, meine Seele hat über so viele Leben Meisterschaft erfahren. Die Reinkarnation eines aufgestiegenen Meisters/in.
Meine Essenz trägt viel Türkis.(man betrachte meine Website...😅)
Maria Magdalena legte einen Zauberstab auf meine Krone & ließ ganz viel Licht fließen in meine Wirbelsäule, in meine göttliche DNA. So geschah eine Aufrichtung. Ein großes Aufatmen im Feld. Dieser Moment von ‚Jetzt bin ich da‘.
Als nächstes zeigten sich die Urahnen. Erst recht langsam aus der Ferne in einem unglaublich großen Kreis. Wie ein Herantasten. Ein männlicher Urahn zeigte sich ganz speziell. Die erste Botschaft: Wir heißen dich willkommen in unserem Kreis. Wir lieben dich & wir haben dich immer geliebt. Du bist eine von uns. Tochter, Freundin, Schwester, Mutter, Urgroßmutter, Enkelin. Sie kamen immer näher. So nah, dass ihre Gesichter ganz klar wurden. Mit Farben bemalt. Rote Striche mit weiß. Ich sollte Ihnen in die Augen schauen. Sie wollten, dass ich ihre Liebe für mich erkenne. Sie haben mich niemals verstoßen. Ich darf die Last jetzt ablegen. Die Schuld. Ich darf es abgeben. Sie beginnen, für mich zu singen. Anfangs ein Summen. Gemeinsam, wie ein Bienenvolk. Am Anfang leise & sanft, dann Tönen sie verschiedene Töne. Dieser Gesang war wie ein Ausdruck, so viel Liebe, Befreiung, Erlösung & Wärme. Irgendwann sind sie so nah, dass sich ganz viele verschiedene Kreise um mich bilden. Ein kleiner Kreis von 5 Urahnen. Der nächste Kreis größer. Der nächste noch größer. Bis ein riesiges Volk von Urahnen um mich herum ist. Gefühlt 20, 30 Kreise. Alle sind sie hier für mich. Alle Summen & singen. Ich bin in der Mitte. Die Bienenkönigin. Alles dreht sich um mich. Alles dreht sich um mich. Ich bin Teil von ihnen. Jahrhunderte, Jahrtausende von Urahnen, unglaublich verbundene Menschen. Sie begleiten, umgeben, unterstützen mich.
Dieser eine väterliche Ahne, unheimlich weise & verbunden. Ganz in seiner tief unschuldig männlichen Kraft & Energie, legt er seine Hand auf meine Schulter. Als ob er mich einweihen würde in meine Erdhüterinnenschaft. Als ob er mich begleiten würde. Als ob er Teil der Brücke ist, vom weiblichen in mir zum männlichen.
Sie sagen, in dem früheren Leben als Königin habe ich eine Strafe erfahren. Wie eine Verbannung von meinem Thron. Sie unterstützen mich darin, den Schmerz der Verstoßung zu heilen. Und sie wollen, dass ich meinen Thron wieder einnehme. Durch ihre Liebe. Der Thron hat eine andere Schwingung. Es ist der Thron meines Lebens. Auf dem sich absolut alles um mich dreht.
Sie sieht mich wie die Sonne. Ich bin das Alpha & das Omega. Der Anfang & das Ende. Das ist die Frequenz meines göttlichen Seins.
Dieses ‚Ich bin‘ bedeutet, dass alle anderen Wesen das auch sind. Meine Seele setzte sich nicht auf den alten Thron, sondern im Schneidersitz auf den Boden: ‚Mein Thron ist die Erde.‘ Die Ahnen legten einen Kranz aus wilden gelben Blumen auf meinen Kopf. So viel Liebe & Kraft floss aus der Erde zu mir.
Etwas im Hals will noch gesehen werden. Eine Erlaubnis darf noch gesprochen werden: Dass ich mir erlauben darf, Königin zu sein. Dass ich mir erlauben darf, Ich zu sein. Dieses unfassbar kraftvolle, kristalline, an Lebenskraft übersprudelnde, exquisite Wesen. Die Erlaubnis, alte Begrenzungen zu erlösen.
Darauf floss unfassbar viel goldenes Licht, Leichtigkeit, Verbundenheit, Liebe, Simplizität, Einfachheit. Ich auf der Wiese. Meine Urahnen in geistiger Form um mich. Das Land ist endlos. Das ganze Land gehört zu mir & ich zu ihm. So viel Liebe in mir für die gesamte Schöpfung, für alles Wesen, Pflanzen, Tiere. Ich bin einfach auf meinem Thron, auf der Erde. Das ist mein Geschenk für die Welt. Ich bin. Tief verbunden, schöpferisch. Es ist leicht. Bei mir darf es sein. Bei mir darf alles sein. Ich bin der ewige Frühling.
Mein Weg führt von der Schuld in die Unschuld in diesem Leben.
Ich bin so berauscht, seit vielen Stunden. Mein Verstand kann so gar nicht folgen, kukkt sich das wie einen Fantasyfilm an & sagt ‚du spinnst’. Und doch spüre ich so viel Wahrheit, Resonanz. Ich fühle mich aufgerichtet, verbundener. Möchte es validieren.
Krasser Scheiß, liebe Lisa Siedentopf. Was für ein Portal. Danke. So sehr. ❤️🙏❤️
15.4.24 Die Botschaft meiner Leber
Ich reise in meinen Körper & besuche meine Organe.
Verdauungsprobleme kenne ich schon als Kind. Vor 10 Jahren wurden die Symptome meines Darms viel deutlicher.
2019 begann meine Leber, sich regelmäßig zu melden. Drückte auf das Bindegewebe rundherum, sie hat ja keine Schmerzrezeptoren.
Nach einer Ausbildung als ganzheitliche Ernährungsberaterin habe ich vor 2 Jahren alles Mögliche an mir ausprobiert.
Wollte Leber & Darm mit gesunder Ernährung kurieren. Auf eine Anti-Pilz- folgte eine Fastenkur, daran schloss ich eine Leberreinigung an. Kaum Kohlenhydrate, nichts Tierisches, ganz viel Darmgesundes, Grünes & Wildkräuter. Ich beobachtete alles genau & trackte alle möglichen Werte. Ein Fest für Miss Kontrolletti. Und anstrengend.
Das Ergebnis: Dünndarmfehlbesiedlung. Eine Essstörung meldete sich vehement. Schlechte Pankreaswerte. Viel mehr graue Haare. 6 Monate keine Blutung. 20 kg weniger.
Ich war so stolz auf mich, hatte ich mich & meine Maßlosigkeit doch nach so vielen Jahren endlich - scheinbar - besiegt.
Diese unfassbare Härte, Selbstkasteiung & das Leben ausschließlich aus meinem Verstand war mein Normal.
Mein Körper war im völligen Überlebensmodus. Ist noch immer dabei, von der Fehlbesiedlung zu genesen. Die ist schwer zu korrigieren.
Ich habe zwar Symptome wahrgenommen, aber ich habe nicht der Botschaft gelauscht. Habe nur aus dem Verstand gehandelt. Und schon gleich gar nicht meinem Körper vertraut, der so viele Jahre Dinge tat, die ich nicht wollte. Hauptsächlich zunehmen.
Nun reise ich täglich zu meinen Organen, lege meine Hand auf & spüre. Bitte um ihre Botschaft. Meine Leber fühlt sich so viel weicher an. Zufriedener. Sie begrüßt mich sehr freudig & sagt, sie ist mein Freund.
Was, wenn sie meine Härte gegen mich in ihr spiegelt? Was, wenn sie nicht nur ,gesunde Ernährung‘ braucht? Was, wenn das, was für andere funktioniert, nicht das ist, was ich brauche? Was, wenn sie mein Barometer ist & mir Zeichen schickt, wenn ich hinsehen darf? Was, wenn ich das einfach annehme & nicht aus Angst reaktiv werde?
Über dem zarten Gewebe meiner Bauchspeicheldrüse liegt noch immer eine leichte Schicht. Sie muss sich noch ein bisschen schützen. Die Süße des Lebens kann ich noch nicht bedingungslos empfangen & verdauen. Und das darf endlich einfach sein. Ohne Bewertung.
Was, wenn ich der unendlichen Weisheit meines Körpers vertraue & folge? Je mehr ‚ich sollte‘ & ‚ich muss’ ich ablege, umso mehr meldet sich diese Weisheit mit Impulsen. Sie führen mich zu dem, was mir gut tut.
So gewinne ich täglich mehr Vertrauen in meinen Weg. In meine Autorität in mir.
12.4.24 Schuldgefühle
So wie ich letzte Woche bereit war, meine Täterrolle anzunehmen, zeigt sich kurz darauf die Schuld. Massiv & gepaart mit intensiver Scham.
Lange aus meinem Bewusstsein verbannt. Sorgfältig verbarrikadiert, damit ich nicht hinsehen muss.
Sie hat mich so zurückziehen lassen, mich abschneiden von der Welt. So vieles in mir bescheinigt mir völlige Unzumutbarkeit, ich verderbe andere Menschen. Verurteilt mich auf Schärfste. Machst immer alles falsch! Versagt mir die Freude, wer weiß, was dann noch alles passiert. Wieder habe ich den intensiven Drang, Kontakte abzubrechen, um niemandem zu schaden & mich vor Abwertung zu schützen.
Nichts in mir gestattet mir keinen Weg hinaus. Hat nicht im Ansatz eine Idee von mir als unschuldigem, geschweige denn wertvollem Wesen, das Verbindung ‚verdient‘. ‚Ein Sünder bereits im Leib meiner Mutter‘, hallt es nicht nur einmal durch meinen Kopf.
Diese krasse Selbstabwertung hat mich in die Selbstbestrafung getrieben. Ich muss es schwer haben, etwas anderes habe ich nicht verdient. Durch Selbstkasteiung & Arbeit habe ich das viele Jahre gelebt. So eine Härte gegen mich.
Ich habe mir früh die Maske zugelegt, nützlich zu sein. Um der Welt das zeigen zu können, was sie sehen will & so gründlich von meiner Schuld abzulenken.
Weil ich es nicht aushalten konnte, so von mir getrennt zu sein, lebte ich im Kopf.
Sie fühlt sich extrem schwer an, die Schuld, als ich sie zulassen kann. Die Brust fest. Das Herz schwer & eng, als ob es keine Luft bekommt. Ein Stein. Herzrhythmusstörungen, Stiche im Herzen. Schmerzende Verspannungen im oberen Rücken. Hustenreiz kratzt an meiner Kehle, der Kiefer ist fest.
Ich bitte um Hilfe, es ist so viel & so groß. Nach fast 2 Tagen des intensiven Fühlens, leitet mich die wunderbar einfühlsame Maya zum Ursprung.
Dem Missverständnis des Kindes, das sein Bestes gegeben & wieder alles falsch gemacht hat. Das beschämt wird. Es ist am Boden zerstört (so wie das Gewächshaus) & gibt sich die Schuld.
Ich hatte dieses Mädchen vor kurzem schon mal besucht. Und sie konnte mir einfach nicht glauben, dass sie richtig ist, wie sie ist. Sie konnte sich nicht auf meine Liebe einlassen.
Bei diesem Besuch wendet sie sich von mir ab. Und ich darf bemerken, dass auch ich mich über sie lustig gemacht habe, wie die anderen auch. Ich bin schockiert. Als ich mich entschuldige, kann sie sich mir zuwenden & öffnen. Meine Liebe annehmen.
Und doch ist in mir keine Qualität von bedingungsloser Liebe zu mir zu finden. Kein Mitgefühl für mich.
Ich fühle die bedingungslose Liebe zu meinem Partner. So viel Liebe & Mitgefühl in meinem Herzen. Und kann sie mir jetzt endlich auch selbst schenken.
Was für eine Erleichterung. Was für eine Befreiung. Mein Körper atmet so sehr auf, so sehr.
11.4.24 Loreena McKennit"Nights from the Alhambra"
Sein Geschenk bringt mich zum Weinen.
Seit ich sie das erste Mal gehört habe, berührt mich ihre Musik soo tief. Wenn ich nichts mehr hören kann, ich voll bin & völlig überfordert, beruhigt diese Musik mein ZNS. Und meine Seele lächelt.
Ich kenne dieses Album seit mind. 15 Jahren. Es ist großartig. Und doch habe ich nie die DVD gesehen. Bis jetzt.
Die Stein gewordene Schönheit des Himmels wird lebendig in dieser Liebe, in diesem Ausdruck, in dieser Hingabe, in diesem berauschenden Klang.
Ihre Worte zu ‚Dante‘s prayer‘ haben mich immer schon berührt. heute ist etwas anders. Sie zu sehen, ihr weiches Mitgefühl, lässt alte Tränen fließen.
Und ich möchte diese Liebe & dieses Mitgefühl an meine Eltern schicken in allen Momenten der Überforderung, der Ratlosigkeit, der Verzweiflung, der Not, der Ausweglosigkeit. An meine Geschwister. An mich. An alle Erwachsenen um mich herum, als ich ein Teenie war. An alle, die ihren Schmerz weggesperrt haben, weil sie nicht anders konnten.
Sie konnte ihn sehen und in solche Schönheit fassen.
Ja, der Schmerz möchte schon so lange gefühlt, die Tränen wollen geweint werden.
5.4.24 Etwas in mir ist bereit
Bereit, meine Täterrolle anzunehmen. Im vergangenen August ins Bewusstsein gestiegen, hat mich diese Erkenntnis unfassbar zu Boden geworfen.
Ich bin ein Täter. Seit meiner Menschwerdung. Die mir verabscheuungswürdigste Rolle.
Der Teil in mir, der das unbewusst wahrgenommen hat, flüchtete sich so gern ins Opfer. Ein mächtiger Sog. Und gesellschaftlich so anerkannt.
Ich bin bereit, beides nicht mehr zu bewerten. Die unglaubliche Angst in mir, in meinem Herzen wahrzunehmen.
Was passiert, wenn ich Ich bin?
Nun bin ich bereit, zu fühlen. Das, was ich in meinem Herzen eingefroren habe. Was ich abgeschnitten habe, um andere vor mir zu beschützen. Und mich vor anderen.
Ich bin bereit, meine Gabe anzunehmen. Dahinter sehen zu können. Meine Wahrnehmungen für wahr zu nehmen. Sie nicht mehr zu bewerten. Und sie vor allem anderen nicht ungefragt um die Ohren zu klatschen.
Dann muss niemand mehr Angst vor mir haben, zuallererst auch ich nicht vor mir.
Ich bin bereit, mich in mich zu entspannen. Alles von mir einzusammeln & nach Hause zu lieben
Endlich.
28.3.24 "Das Leben ein Tanz"
Ich liebe es, wenn Menschen es schaffen, mit einem einfachen Satz mein Herz so tief zu berühren. Heute gab es (mindestens) 2.
‚Wenn du tanzt, hilfst du uns allen, den Zugang zur Schönheit zu finden.‘
‚Genieße all die Leben, die das Leben dir schenkt.‘
Noch dazu verpackt in eine wirklich wundervolle Geschichte. Ein herrlicher Film.
Ich mag ein Wort austauschen:
Wenn du dich (in deiner Natürlichkeit) ausdrückst, hilfst du uns allen Zugang zur Schönheit zu finden.
In welcher Form auch immer.
24.3.24 Eine perfekt orchestrierte halbe Woche
Ich liege im Bett, lasse die letzten Tage Revue passieren. Beobachte neugierig meine Prozesse.
Am Donnerstag & Freitag tat ich etwas ganz bewusst zum letzten Mal. Etwas, was meinem Ausdruck, meinem Herzblut & meiner Melodie entbehrt. Ich ahme nur nach, bediene völlig eine meiner Überlebensstrategien. Das Ergebnis ist leblos. Ich bin immer am Vergleichen & mich Abwerten. Nicht gut genug. Schiebe die Aufträge bis zum letzten hinaus, damit ich dieser Unzulänglichkeit nicht begegnen muss.
Nun traue ich mich endlich, zu fühlen. Aus der Schleife ‚du musst besser werden’ auszusteigen. Und aus der damit verbundenen Härte & Selbstablehnung. 12 Jahre hat mich dieses Gefühl begleitet.
Diese Erkenntnisse sind so eindrücklich. Ich will so nicht mehr arbeiten. Diese Entscheidung bringt eine solche Erleichterung & Befreiung.
In der Nacht von Freitag auf Samstag träume ich davon, in ein endlos großes schwarzes Nichts zu springen, tief unter mir der dunkle, unendliche Ozean. Mein Verstand hat als einzige Information, du kannst das nicht überleben. Er dreht durch.
Und gestern fahre ich zu einer energetischen Hausreinigung. Hier kann ich ganz sicher nicht nachahmen. Ich muss meinen Wahrnehmungen vollkommen vertrauen. Und mir wird vertraut.
Es zeigt sich viel, gerade am Anfang. Als Kanal für die bedingungslose Liebe liebe ich Anteile ins Licht, die noch nicht gehen konnten. Lebenslust & -genuss trinken sie beinahe gierig.
Seelenanteile Verstorbener liebe ich in die Auflösung, sie zerfällt in meinen Armen zu Staub.
Ich halte ein Ei, Nachwuchs, der droht, aus dem Nest zu rollen. Lange. Sie möchte nicht mit mir sprechen, also halte ich sie voller Liebe.
Ich öffne vielen Tierseelen das Portal ins Licht.
Das Haus hat keine Verbindung zur Erde, es liegen Folienschichten dazwischen. Nachdem ich sie entfernt habe, kann wieder Energie fließen, es entsteht eine neue Verbindung.
Die Anbindung zum Licht ist viel besser, hier zeigt sich wenig. Das Haus als Ganzes braucht noch ganz viel Liebe. Ich kann sie senden, und doch fehlen mir klare Bilder dazu.
Da erscheint mein Thema. Nicht gut genug. Ich hätte mehr wahrnehmen müssen, ich habe es nicht gut genug gemacht. Zu wenig beigetragen. Meine Liebe reicht nicht aus.
Ich kann es wahrnehmen - auch dieser Wahrnehmung vertrauen - & bei mir, meinem kleinen Anteil bleiben. Auch ihn hab ich gehalten. Fühlen. Und es ist gut. Alles ist genau so richtig, wie es sich zeigt.
Etwas muss ich daraus resultierend tun: Ich fühle die Räume noch einmal einzeln. So können sich noch ein paar Anteile zeigen.
Bei dem Gespräch über den Preis habe ich mich bei den Fahrtkosten missverständlich ausgedrückt. Ich stelle das ganz herzoffen in den Raum & es findet sich eine gute Lösung. Zum Essen werde ich eingeladen.
Wenn Geld verdienen so geht, BITTE VIEL MEHR DAVON!
Nachts wieder zurück, ist es ein Segen, mich am Strand durchpusten zu lassen & ganz tief zu atmen.
Mein Körper möchte gutes Essen, fast ausschließlich pflanzlich. Ohne naschen. Was ein unfassbar gutes Gefühl, wenn das von allein geschieht. Wie viel Vertrauen in meinen Körper bringt mir das zurück.
Heute habe ich das Bedürfnis, einfach zu sein. Mit meinem Liebsten zeigen sich noch 2 Situationen zu meinem Thema. Auf dem Weg zum Strand fühle ich mich schwer, das Laufen ist anstrengend. Auch mein Herzraum ist schwer. So wie ich mich an den Strand lege & meine Finger in den Sand stecke, weicht die Schwere.
Es regnet immer wieder. So ist mein der Tag der Regenbögen. 3 sehe ich, einen davon über unglaubliche 50 Minuten. In so unterschiedlicher Form. Mal intensiv leuchtend, 2 x doppelt, mal kurz, mal ein bisschen länger, mal schwach. Immer bezaubernd. Ich gebe mich völlig diesem Schauspiel hin, genieße es ganz. Von dem Stein, auf dem ich sitze, fließt Energie zu mir. Ebenso in meine Fußsohlen.
Was für ein Segen.